
VIBEFISH Creator Report 10/2026 · Food & Genuss
Weniger Bowl. Mehr Schnitzel.
Was gerade gekocht wird, was durch ist und warum Marken bei Food-Creatorn so gut aufgehoben sind.
Gemessen an 100 Food-Accounts und 1.405 Beiträgen. Ohne Fachchinesisch.

Das Wichtigste in einer Minute.
Heimatküche ist der Trend des Herbstes. Fast jeder zweite Food-Account postet sie, und sie läuft besser als üblich.
Clean Eating kühlt ab. Bowls, Smoothies und Granola bekommen ein Viertel weniger Reaktion.
Kürbis ist Pflicht, aber kein Hingucker. Mehr als die Hälfte der Accounts zeigt ihn, er läuft genau normal.
Food ist ein Wohlfühl-Umfeld. Fast alle Beiträge sind positiv, Streit gibt es kaum.
Werbung stört hier wenig. Ein gesponserter Beitrag bekommt fast so viel Reaktion wie ein normaler.
Die stärksten Stimmen sind klein. 16 der 20 stärksten Accounts haben weniger als 150.000 Follower.
Zwei Zahlen, mehr braucht es nicht.
Dieser Report kommt mit zwei Kennzahlen aus. Wer diese zwei versteht, versteht den ganzen Report.
Reaktion
Wie viele von 100 Followern auf einen normalenBeitrag mit einem Like oder einem Kommentar reagieren.
Wirkung
Wie viel besser oder schlechter ein Beitrag zu einem Thema läuft als ein normaler Beitrag desselben Creators.
Die Trends des Herbstes.
Wir haben in allen 1.405 Beiträgen nach konkreten Gerichten und Zutaten gesucht, in Bildtext, gesprochenem Text und den genannten Produkten. Gezählt wird ein Trend erst, wenn ihn mindestens 6 Accounts zeigen.

Diese Themen bekommen deutlich mehr Reaktion als ein normaler Beitrag desselben Creators. Das ist, was im Herbst 2026 zieht.
Fast alles, was heiß läuft, ist greifbar: ein Ort, an den man gehen kann, oder ein Gericht, das man am nächsten Tag nachkocht. Und fast alles ist noch nicht überall. Bis auf die Heimatküche zeigen jeweils höchstens 21 von 100 Accounts diese Themen. Wer früh dabei ist, profitiert.
- +26 %Croissant & Co.bei 12 von 100 Accounts
Bekommt 26 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Nicht das klassische Buttercroissant, sondern Croissants mit Füllung und Twist, häufig als Tipp für ein Café oder eine Bäckerei. Ein Thema, das man probieren und besuchen kann.
gefüllte CroissantsCroissant mit Dönerfleischvegane Patisserie - +24 %Porridge & Haferbei 19 von 100 Accounts
Bekommt 24 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Fast alle Beiträge sind Rezepte, 31 von 37. Typisch sind warme, günstige Frühstücke, die man am nächsten Morgen sofort nachmachen kann.
Hirse-Porridge mit BratapfelBaked OatsCoffee Overnight Oats - +20 %Steakbei 14 von 100 Accounts
Bekommt 20 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Fleischküche mit Technik, gern vom Grill und Schritt für Schritt erklärt. Ein reines Creator-Thema: Alle 44 Beiträge stammen von Creatorn, keiner von einer Marke.
Flat Iron Steak PastaCafé de Paris ButterBrisket vom Grill - +20 %Schnitzelbei 11 von 100 Accounts
Bekommt 20 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Vom Wiener Beisl bis zur vegetarischen Variante aus Sellerie. Oft als Restaurant-Tipp, also mit einem konkreten Ort, an den man hingehen kann.
Schnitzel-Beisl in WienTomahawk-SchnitzelSellerie-Schnitzel - +17 %Heimatküchebei 48 von 100 Accounts
Bekommt 17 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Der große Trend des Herbstes: Klassiker aus Österreich, der Schweiz und Deutschland, meist als Rezept zum Nachkochen. Fast jeder zweite Account zeigt sie, und trotzdem laufen sie besser als üblich.
PalatschinkenWiener ReisfleischPowidltascherl - +16 %Pistaziebei 14 von 100 Accounts
Bekommt 16 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Pistazie steckt vor allem in Desserts, vom Eisbecher bis zum Cheesecake. Sie taucht auch in Reise- und Städte-Guides auf.
Pistazien-EisCheesecakeFood-Guides aus Prag und Mailand - +16 %Dattelnbei 9 von 100 Accounts
Bekommt 16 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Datteln ersetzen Zucker in Brownies, Kuchen und Snacks. Ein kleines Thema mit klarer Botschaft: süß, aber ohne Industriezucker.
Dattel-Browniesgefüllte Dattelnzuckerfreier Kuchen - +15 %Zucchinibei 21 von 100 Accounts
Bekommt 15 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Die Spätsommer-Ernte in kreativer Form. Gewinnt dort, wo das Gemüse etwas anderes wird: Cordon Bleu, Brot oder Nudeln.
Zucchini Cordon BleuZucchini als Sandwich-BrotZucchini-Nudeln - +9 %Matchabei 12 von 100 Accounts
Bekommt 9 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Matcha ist vor allem ein Ausflugsziel: Neue Matcha-Bars und Cafés werden empfohlen. Weniger Rezept, mehr Tipp für das Wochenende.
neue Matcha-Barsjapanische Tee-BarMatcha im Café

Diese Themen zeigen sehr viele Accounts. Sie laufen ganz normal, heben aber niemanden heraus.
Diese Themen sind das tägliche Brot der Nische. Sie kosten keine Reaktion, bringen aber auch keine zusätzliche. Für Marken heißt das: Hier gibt es Reichweite, aber Aufmerksamkeit nur mit einem eigenen Dreh.
- +2 %Kürbisbei 55 von 100 Accounts
Läuft praktisch wie ein normaler Beitrag (+2 %).
Das Herbst-Thema schlechthin: Mehr als jeder zweite Account zeigt Kürbis, 79 von 128 Beiträgen sind Rezepte. Weil ihn alle zeigen, hebt er keinen Beitrag heraus. Wer Kürbis zeigt, braucht einen eigenen Dreh.
KürbisbrotKürbis-FlammkuchenHalloween-Snacks - ±0 %Pastabei 55 von 100 Accounts
Läuft genau so gut wie ein normaler Beitrag.
Das tägliche Brot der Food-Creator. Funktioniert immer, aber nie überdurchschnittlich.
One-Pot-PastaMohnnudelnScherennudeln - ±0 %Apfelbei 39 von 100 Accounts
Läuft genau so gut wie ein normaler Beitrag.
Im Herbst überall, vor allem in Kuchen und Gebäck. Solide, aber kein Hingucker.
Apfel-RahmkuchenBratapfelApfel-Zimtschnecken - ±0 %High Proteinbei 29 von 100 Accounts
Läuft genau so gut wie ein normaler Beitrag.
Fast ausschließlich von Creatorn, 70 der 82 Beiträge sind Rezepte. Protein ist im Food-Alltag angekommen, bringt aber keinen Bonus mehr.
Protein-PastaLow-Carb-WaffelnProtein-Schokocreme - ±0 %Meal Prepbei 18 von 100 Accounts
Läuft genau so gut wie ein normaler Beitrag.
Vorkochen für die Woche: praktisch, gefragt und genau im Normalbereich.
Overnight OatsLinsensuppeCouscous-Pfanne - +8 %Preis-Tippsbei 18 von 100 Accounts
Bekommt 8 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Konkrete Preise und Angebote, meist in Restaurants und Läden. Ziehen leicht überdurchschnittlich. Fast die Hälfte der Beiträge sind Kooperationen.
günstiges SchnitzelAll-you-can-eat-BuffetLebensmittel-Retterbox - +7 %Fetabei 17 von 100 Accounts
Bekommt 7 Prozent mehr Reaktion als ein normaler Beitrag.
Der Allrounder im Kühlschrank, fast nur in Rezepten. Leicht über normal.
OfenkartoffelnOne-Pot-PastaCouscous-Salat

Diese Themen bekommen spürbar weniger Reaktion als ein normaler Beitrag desselben Creators. Hier ist die Luft raus.
Zwei Muster fallen auf. Entweder ist ein Thema sehr verbreitet, wie Kaffee und Burger. Oder es ist stark von Werbung besetzt: Bei Bowls, Sauerteig, Burgern und Kaffee ist jeweils mehr als ein Drittel der Beiträge eine Kooperation, im Schnitt sind es 24 Prozent.
- −30 %Sauerteigbei 9 von 100 Accounts
Bekommt 30 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Die Hälfte der Beiträge sind Kooperationen. Die Reaktion liegt 30 Prozent unter dem Normalwert derselben Creator.
Sauerteigbrot backenDiscard-CrackerSauerteig-Kits - −27 %Smoothie & Granolabei 10 von 100 Accounts
Bekommt 27 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Das schnelle, kalte Gesund-Frühstück läuft deutlich schwächer als das warme Porridge.
Kürbis-Smoothiezuckerfreies GranolaProtein-Pancakes - −26 %Bowlsbei 14 von 100 Accounts
Bekommt 26 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Fast jeder zweite Bowl-Beitrag ist eine Kooperation (46 Prozent). Die Reaktion liegt ein Viertel unter normal.
Keto-BowlSweet Potato BowlProtein-Bowl - −15 %Burgerbei 30 von 100 Accounts
Bekommt 15 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Burger werden vor allem getestet und beworben, 40 Prozent der Beiträge sind Kooperationen. Viel Angebot, wenig Überraschung.
Smash Burgerneue Burger bei KettenLow-Carb-Burger - −12 %Weinbei 20 von 100 Accounts
Bekommt 12 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Kommt oft von Weingütern selbst und zeigt Weinlese und Arbeit im Weinberg. Schöne Bilder, aber weniger Reaktion.
Weinlese 2026Arbeit im WeinbergVerkostungen - −12 %Ramenbei 9 von 100 Accounts
Bekommt 12 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Ramen wird vor allem verglichen und gerankt. Ein Thema für Fans, nicht für die breite Masse.
Ramen-RankingsRamen-FestivalZürich gegen Tokio - −11 %Kaffeebei 50 von 100 Accounts
Bekommt 11 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Jeder zweite Account zeigt Kaffee, und fast ein Drittel der Kaffee-Beiträge kommt von Marken. Zu viel Kaffee, zu wenig Neues.
SpezialitätenkaffeeRöstereienCafé-Empfehlungen - −11 %Chiliölbei 11 von 100 Accounts
Bekommt 11 Prozent weniger Reaktion als ein normaler Beitrag.
Steckt in vielen Nudel- und Dumpling-Rezepten, hebt sie aber nicht heraus.
Dumpling-SalatNudelsuppeKürbis-Tortellini
Je werblicher ein Thema, desto müder.
Wir haben für alle 26eingestuften Themen ausgerechnet, wie viele Beiträge Kooperationen sind. Das Muster ist deutlich: Wo schon viele werben, reagieren die Leute weniger.
Themen mit 35 Prozent oder mehr Werbung laufen im Median so viel schlechter als üblich (9 Themen).
Themen mit weniger Werbung liegen leicht über normal (17 Themen).
Die Trend-Karte.
Je weiter rechts ein Thema steht, desto mehr Accounts zeigen es. Je weiter oben, desto besser läuft es.
- Oben rechts:Viele machen es, und es wirkt. Hier steht vor allem die Heimatküche.
- Oben links:Noch selten, aber gefragt. Croissants, Pistazie, Matcha.
- Unten rechts:Alle machen es, die Luft ist raus. Kaffee und Burger.
- Unten links:Selten und müde. Sauerteig, Bowls, Smoothies.

Die Rückkehr der Heimatküche.
48 von 100 Food-Accounts zeigen in diesem Herbst Gerichte, die nach Zuhause schmecken. Und diese Beiträge laufen 17 Prozent besserals ein normaler Beitrag desselben Creators. Kein anderer Trend ist so weit verbreitet und läuft gleichzeitig so deutlich besser.
Auf der anderen Seite stehen die Hochglanz-Themen. Bowls bekommen 26 Prozent weniger Reaktion als sonst, Smoothies und Granola 27 Prozent weniger, Sauerteig 30 Prozent weniger.
Und das Pflichtprogramm? Kürbis zeigen 55 von 100 Accounts, Kaffee jeder zweite. Kürbis läuft genau normal, Kaffee sogar 11 Prozent schlechter. Was alle zeigen, fällt nicht mehr auf.
Gerade gewinnt Essen, das ehrlich, satt und vertraut ist. Wer jetzt kocht oder wirbt, fährt mit Omas Rezept besser als mit der nächsten Bowl.
- 1Basics statt Hochglanz. Unter den meistgenannten Zutaten der Creator sind Butter, Salz und Mehl. Genau diese Basics braucht Heimatküche.
- 2Rezept statt Produktfoto. 56 von 103 Heimatküche-Beiträgen sind Rezepte. Ein Produkt, das im Rezept vorkommt, wird mitgekocht und nicht weggeklickt.
- 3Regional denken. Die Klassiker stammen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland. Marken mit regionaler Geschichte passen hier besonders gut.
Der Einkaufszettel.

- Olivenöl15×
- Parmesan11×
- Butter9×
- Salz9×
- Ahornsirup8×
- Knoblauch7×
- Sojasauce7×
- Kokosmilch7×
- Frischkäse7×
- Haferflocken6×
- Honig6×
- Mehl5×
Beiträgen von Food-Creatorn zeigen Produkte oder Zutaten, die man kaufen kann. Fast jeder zweite Beitrag ist ein Rezept, also eine Einkaufsliste mit Anleitung. Jeder vierte nennt eine Marke beim Namen.
Wo eine Marke im Beitrag am besten sitzt.
der Rezepte nennen eine Marke beim Namen. Dort wirkt sie wie ein Tipp unter Freunden: nimm genau das.
Beiträgen, in denen im Video eine Marke fällt, erwähnen sie in der Caption gar nicht. Wer nur Texte prüft, übersieht fast jede zweite Nennung.
organisch: Thermomix (7 Nennungen) und Nutella (4 Nennungen) wurden in unserer Stichprobe nur ohne Werbesignal erwähnt.
Warum Marken mitkochen sollten.
Sechs Gründe, jeder mit einer Zahl belegt und in einem Satz erklärt.

- 7 von 10Grund 1
Das Produkt ist schon im Bild.
Bei Food muss Werbung nichts erfinden. Wer kocht, zeigt automatisch, was er gekauft hat.
70 % der Creator-Beiträge nennen Produkte oder Zutaten, 25 % eine Marke. Basis: 1.018 Beiträge.
- 88 %Grund 2
Werbung stört kaum.
Von 100 Reaktionen, die ein Food-Creator sonst bekommt, bleiben bei einem gesponserten Beitrag 88 übrig.
Gesponserte Beiträge gegen den Normalwert desselben Creators. Basis: 182 gesponserte Beiträge.
- 87 %Grund 3
Die Stimmung ist gut.
Eure Marke landet fast nie neben Ärger, Streit oder schlechter Laune.
87 % der Creator-Beiträge sind positiv, 1 % negativ. KI-Einschätzung je Beitrag.
- Top 4Grund 4
Eines der sichersten Umfelder.
Food und Getränke liegen bei der Markensicherheit auf Platz 3 und 4 von 25 Nischen. Mode und Beauty liegen darunter, Comedy ganz hinten.
Brand-Safety-Score im Schnitt: Food & Beverage 94,0, Food 93,6, Mode 90,0, Beauty 87,7, Comedy 83,2 von 100. Basis: 25 Nischen im VIBEFISH-Bestand.
- +18 %Grund 5
Mehr Reaktion als in Mode.
Auf einen normalen Food-Beitrag reagieren rund ein Fünftel mehr Menschen als auf einen Mode- oder Beauty-Beitrag.
Typische Reaktion 0,43 gegen 0,36 je 100 Follower, gleich gerechnet wie im Report 09/2026.
- 8×Grund 6
Kleine Creator bewegen mehr.
Bei kleinen Food-Creatorn reagieren knapp 2 von 100 Followern. Bei Millionen-Accounts ist es etwa einer von 400.
Creator unter 10.000 Followern: 1,89 je 100. Über 1 Million: 0,23 je 100.
Food ist kein Risiko, sondern ein Wohlfühl-Umfeld.
Gute Stimmung, hohe Markensicherheit und ein kleiner Abschlag für Werbung. Diese Kombination macht Food für Marken besonders attraktiv.
Der größte Hebel ist die Auswahl.
Kleine Creator, die mit ihrem Publikum sprechen, in Themen, die gerade heiß sind, schlagen große Accounts in vollen Themen.
Der Normalwert zählt, nicht der Spitzenwert.
Gewinnspiele, versteckte Likes und virale Ausreißer verzerren das Bild. Wer bucht, sollte den echten Normalwert kennen.
Die Köpfe des Herbstes.
Die 20 Accounts, auf deren normalen Beitrag am meisten Follower reagieren. Die Zahl rechts heißt: So viele von 100 Followern reagieren. Nicht die Followerzahl entscheidet, nicht der eine virale Hit, und Gewinnspiele zählen nicht.
Je fünf der 20 kommen aus Backen, Restaurant-Tipps und veganer Küche.
ihrer Videos haben eine sprechende Stimme. Im Schnitt aller Food-Creator sind es 82 Prozent.
haben weniger als 10.000 Follower. Der Median der Top 20 liegt bei 63.000.
Werbeanteil, leicht mehr als der Schnitt von 13 Prozent. Werbung hält niemanden aus der Liste.
- 1
@woessichheuteRestaurant-Tipps · 10,6K Follower19,8von 100 - 2
@we_are_unicakeBacken & Café · 137K Follower16,1von 100 - 3
@fina.bnuFitness-Food · 46,6K Follower4,9von 100 - 4
@littleswissbakeryBacken · 2,5K Follower4,3von 100 - 5
@veganistungesundVegan · 114K Follower3,4von 100 - 6
@betelsfoodfeastStreet-Food · 305K Follower3,2von 100 - 7
@felicitasthenAsiatische Küche · 2,8K Follower2,9von 100 - 8
@dukannstdas_ellaVegan & Alltag · 83,7K Follower2,9von 100 - 9
@mosakeneatsRestaurants · 72,4K Follower2,5von 100 - 10
@fabiundphilKochen & Dessert · 1,1M Follower2,4von 100 - 11
@glutenfreie_schwesternGlutenfrei · 53,3K Follower2,3von 100 - 12
@stefaniegoldmarieVegan & Frühstück · 90,1K Follower2,2von 100 - 13
@baeckergoertzBäckerei · 3,2K Follower2,2von 100 - 14
@testingtheworldRestaurants & Reise · 6,4K Follower2,1von 100 - 15
@lalasophiebackt.chBacken · 8,0K Follower1,9von 100 - 16
@munchwithmyRestaurants · 9,4K Follower1,8von 100 - 17
@anini_panini__Italienisch · 23,0K Follower1,5von 100 - 18
@renasdelightsBacken & Dessert · 128K Follower1,5von 100 - 19
@philippsteuerVegan · 331K Follower1,4von 100 - 20
@vegan.weilesguttutVegan & Backen · 177K Follower1,4von 100

Bei diesem kleinen Schweizer Back-Account reagieren 4,3 von 100 Followernauf einen normalen Beitrag. Das ist neunmal so viel wie im Food-Durchschnitt.
So nutzt ihr das.
- 1Setzt auf Heimatküche, nicht auf die nächste Bowl.
- 2Bucht lieber mehrere kleine Food-Creator als einen großen.
- 3Lasst euer Produkt Teil des Rezepts sein. Es muss nicht die Hauptrolle spielen.
- 1Fragt nach der normalen Reaktion der letzten 15 Beiträge, ohne Gewinnspiele.
- 2Schaut, ob ein Creator bei den heißen Themen dabei ist: Heimatküche, Croissant, Pistazie, Porridge.
- 3Plant Werbung ein, sie kostet bei Food im Schnitt nur 12 Prozent Reaktion.
- 1Koch, was nach Zuhause schmeckt. Schnitzel schlägt Smoothie.
- 2Zeig Kürbis gern, aber erwarte keinen Schub. Das machen gerade alle.
- 3Klein ist kein Nachteil. Sechs der 20 stärksten Accounts haben unter 10.000 Follower.

So helfen wir.
Dieser Report ist kein Blick in die Glaskugel. Hinter jeder Zahl stecken Beiträge, die wir einzeln gelesen, angehört und ausgewertet haben. Genau das machen wir auch für eure Marke, eure Kampagne oder eure Creator-Liste.
Dabei messen wir nicht nur, was jeder sehen kann. Wir hören in die Videos hinein, rechnen Gewinnspiele und versteckte Likes heraus und vergleichen jeden Creator mit sich selbst. So entsteht ein Bild, das bei der Auswahl wirklich hilft.
- 01Den echten Normalwert
Wie viele Follower reagieren auf einen normalen Beitrag, ohne Gewinnspiele und ohne versteckte Likes?
Im Report: Gewinnspiele blähen die Reaktion um das 2,5-Fache auf. 17 von 100 Accounts blenden Likes aus.
- 02Den Trend-Fit
Bespielt ein Creator die Themen, die gerade ziehen, oder die, bei denen die Luft raus ist?
Im Report: Heimatküche läuft 17 Prozent besser als üblich, Bowls 26 Prozent schlechter.
- 03Was gesagt wird
Welche Marken fallen im Video, auch wenn sie nicht im Text stehen?
Im Report: In 41 von 90 Beiträgen mit gesprochener Marke steht sie nicht in der Caption.
- 04Die Werbe-Sättigung
Wie stark ist ein Thema oder ein Creator schon von Kooperationen besetzt?
Im Report: Themen mit 35 Prozent oder mehr Werbung laufen 11 Prozent schlechter.
- 05Stimmung und Sicherheit
Wie ist der Ton in jedem einzelnen Beitrag, und wie sicher ist das Umfeld für eure Marke?
Im Report: 87 Prozent der Food-Beiträge sind positiv, Food liegt bei der Markensicherheit in den Top 4.
- 06Die Sprache
Spricht ein Creator wirklich euer Publikum an, oder steht nur DACH im Profil?
Im Report: 80 von 228 Food-Accounts mit DACH-Kennung in unserem Bestand waren nicht deutschsprachig.
Für alle, die es genau wissen wollen.
Wen haben wir gemessen?+
100 deutschsprachige Food-Accounts als Querschnitt: 72 Creator aus acht Themenfeldern, 26 Markenaccounts aus vier Markenwelten und zwei Dienstleister. Alle wurden am 21. Oktober 2026 neu gemessen, in der Regel mit ihren letzten 12 bis 15 öffentlichen Beiträgen, zusammen 1.405. Von 228 frisch gemessenen Food-Accounts waren 144 geeignet. 80 waren nicht deutschsprachig, obwohl sie in unserem Bestand als DACH geführt waren, 4 hatten zu wenige Beiträge. Je Themenfeld wurde reihum gezogen, gemischt nach Plattform und Größe. Die Reaktion spielte bei der Auswahl keine Rolle.
Wie finden wir Trends?+
Wir suchen in Bildtext, verschriftlichtem Ton, genannten Produkten und Themen nach konkreten Gerichten und Zutaten. Für jeden Trend vergleichen wir dann jeden Beitrag mit dem normalen Beitrag seines eigenen Accounts. Ein Trend wird erst ab 6 Accounts und 10 messbaren Beiträgen eingestuft. Heiß heißt mindestens 8 Prozent besser, kühlt ab heißt mindestens 10 Prozent schlechter.
Was rechnen wir heraus?+
Gewinnspiele, weil dort Kommentare an die Teilnahme gekoppelt sind. Sie bekommen im Schnitt 2,5-mal so viel Reaktion. Und Beiträge mit ausgeblendeten Likes: Instagram liefert dann den Platzhalter 3 statt der echten Zahl. Das betraf 17 Accounts, 7 davon hatten danach zu wenige messbare Beiträge.
Was sagen die Zahlen nicht?+
Wir messen öffentliche Reaktion, keine Verkäufe. Trends beruhen teils auf kleinen Fallzahlen (9 bis 55 Accounts) und sind als Signal zu lesen, nicht als Beweis. Die Tonalität und das Werbesignal sind KI-Einschätzungen. Die Fotos auf dieser Seite sind Stockfotos von Pexels und illustrieren die Themen, sie zeigen keine gemessenen Creator.
Was sind die Food-Trends im Herbst 2026?+
Am besten laufen Croissants (+26 Prozent), Porridge und Hafer (+24 Prozent), Steak und Schnitzel (je +20 Prozent) und Heimatküche (+17 Prozent). Heimatküche ist dabei der größte Trend: 48 von 100 Food-Accounts zeigen sie. Abkühlen tun Sauerteig, Smoothies, Granola und Bowls mit minus 26 bis minus 30 Prozent.
Was bedeutet +17 Prozent?+
Ein Beitrag zu diesem Thema bekommt 17 Prozent mehr Likes und Kommentare als ein normaler Beitrag desselben Creators. Wir vergleichen jeden Creator nur mit sich selbst, deshalb spielt seine Größe keine Rolle.
Warum sind Food-Creator gut für Marken?+
Weil Produkte in Food-Beiträgen ohnehin vorkommen (in 7 von 10 Beiträgen), weil Werbung wenig Aufmerksamkeit kostet (ein gesponserter Beitrag bekommt 88 Prozent der üblichen Reaktion), weil die Stimmung fast immer positiv ist (87 Prozent) und weil Food zu den sichersten Umfeldern für Marken gehört (Platz 3 und 4 von 25 Nischen).
Sind große oder kleine Food-Creator besser?+
Gemessen an der Reaktion die kleinen: Unter 10.000 Followern reagieren knapp 2 von 100 Followern auf einen normalen Beitrag, bei Accounts mit über einer Million etwa einer von 400. 16 der 20 stärksten Food-Accounts haben weniger als 150.000 Follower.
Welche Daten stecken im Report?+
100 deutschsprachige Food-Accounts als Querschnitt über 13 Typen (Creator, Marken, Dienstleister), alle am 21. Oktober 2026 neu gemessen, mit 1.405 öffentlichen Beiträgen. Die Tonspur von 1.089 Beiträgen wurde verschriftlicht, rund 131.000 Wörter.
Die vollständige Methodik mit allen Regeln steht auf der Methodik-Seite.
Frei lesbar. Frei zitierbar.
Alle Zahlen dieser Ausgabe dürfen mit Quellenangabe übernommen werden.
Als Nächstes: Fitness & Gesundheit.
Training, Ernährung, Supplements und der schmale Grat zwischen Motivation und Heilversprechen.
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